Liebe Leserinnen und Leser
Nachdem ich in meinem letzten
Blog bereits erste Informationen über die Exkursion zum Spital Münsterlingen
gegeben habe, folgt hier nun der zweite Teil
.
Im ersten Lehrjahr sind die Berufslernenden
drei Tage in der Praxis. Dabei lernen sie die Struktur des Betriebes, Hygiene,
Mobilisation, Arbeitssicherheit, Alltagsgestaltung, Ernährung, Kleidung,
Wäsche, Administration und Logistik kennen und setzen sich mit ihrem eigenen
Lernprozess zusammen. Im zweiten Lehrjahr werden die Berufslernenden sicherer
in den bisherigen Aufgaben und von medizinischen Verrichtungen, dem Verhalten
in Krise- und Notfallsituationen, die Nutzung von Ressourcen und der
Durchführung von Präventionen. Im dritten Lehrjahr beträgt die Schulzeit nur
noch einen Tag, somit sind die Berufslernenden vier Tage im Betrieb. Im letzten
Lehrjahr geht es darum, das Wissen auf andere Situationen zu transferieren und
eine Vertiefung in den einzelnen Kompetenzbereichen zu fördern. Zudem steht die
Vorbereitung auf die LAP auf dem Programm.
Die Berufslernenden werden nach
dem Ko-Re Modell unterrichtet. Bereiche aus den Kompetenzprofile (Hygiene,
Sicherheit, Pflege, Betreuung, Haushalt, Administration, Logistik, …) werden in
konkreten Situationen den Ressourcen der Berufslernenden entsprechend
(Kenntnisse, Fähigkeiten, Haltungen) entsprechend geübt. In der Praxis sieht
das Lernen wie folgt aus: Alltagsbegleitung, Lernjournal, strukturierte
Besprechungen, Lerndossiers, Lernbegleitung, Kompetenznachweisung gemäss
Prüfungsplan, Ausbildungsberichte und Lerntage bilden den Kern der
praxisbezogenen Ausbildung. Kernkompetenzen der praxibezogenen Ausbildung finden sich auf diesem Bild:
Nebst den Berufslernenden
befinden sich auch angehende Pflegefachpersonen HF im Spital als
Praktikantin/Praktikant (Lohn während aller drei Jahre: 1‘025.-). Diese
Ausbildung dauert drei Jahre. Die Studierenden besuchen neben der Praxis eine
Höhere Fachschule und schliessen mit einem Diplom ab. Die Ausbildung ist
ähnlich der beruflichen Grundbildung, ausser dass sie auf mehreren Spezialgebieten
tätig sind. Während ihrer Ausbildung können auch Kooperationen mit anderen
Betrieben eingegangen werden, zum Beispiel mit der Spitex oder generell mit
kleinen Betrieben. Der Schwerunkt der Ausbildung ist die Akutsomatik
(Erwachsenen- und Kinderkrankenpfleger). Um die Ausbildung für ältere Personen
interessanter zu machen, gibt es ein Projekt, wie die Studenten je nach
Familiensituation wesentlich mehr verdienen.
Nun geht es weiter in die
Lernwerkstatt und mein Blogg endet hier. Anbei noch eine Linksammlung zur FAGE Ausbildung:
Bis zum nächsten Mal.
Liebe Grüsse
S*

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