Sonntag, 4. Mai 2014

Ausbildung FABE Teil 1



Liebe Leserinnen und Leser

Wir besuchen im Rahmen einer Exkursion die Ausbildung zur Fachperson Gesundheit. Mit ist es ein Anliegen, an dieser Stelle auf die Ausbildung zu einem fast ähnlich klingenden Beruf FABE, sprich Fachperson Betreuung aufmerksam zu machen.

Fachperson Betreuung ist ein vielfältiger Beruf in sozialpädagogischen Einrichtung. Die Berufsbezeichnung ist relativ neu (rund ein Jahrzehnt) und differenziert sich immer stärker. Inzwischen kann ein Berufslernender, aber, man glaubt es kaum, auch eine Berufslernende entscheiden, in welche Richtung er oder eben auch sie sich spezialisieren will. Zur Auswahl stehen die Richtungen Kinderbetreuung, wo es um die Betreuung von Kindern im Alter von rund vier Monaten bis zum Eintritt in den Kindergarten geht. Eine andere Richtung ist die Fachrichtung Hort. Dabei Betreut die Fachperson Betreuung Kinder im Alter der obligatorischen Schulzeit während den Randzeiten des Hortbesuches (vor und nach der Schule, über den Mittag). War bis vor kurzem die Richtung Hort noch im Kleinkinderbereich integriert, führe einige Berufsfachschulen nun eben bereits spezifische Hortklassen. Neben den Bereichen Kleinkinderbetreuung und Hortklassen existiert auch die Möglichkeit, dass sich Berufslernende für den Betagten- oder Behindertenbereich entscheiden und dann in einem Pflege-, Altersheim oder einer Institution lernen und arbeiten, die für Menschen mit Behinderungen zuständig ist. Insgesamt also ein vielfältiger Beruf, wobei die Berufslernenden und angehenden FABE’s verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen, und zwar verantwortungsvoll gegenüber dem Team, sich selber, den zu betreuenden Personen, aber auch der Gesellschaft gegenüber.

Wieso denn der Gesellschaft gegenüber? Ein Beispiel: Immer mehr in der Schweiz wohnende Menschen benötigen ein zweites Einkommen, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können respektive den Lebensstandard halten zu können. Auch bleibt dabei die Familienplanung hinter der Karriereplanung zurück. Wenn nun aber jemand entschliess beides zu wollen, dann kommen die Kindertagesstätten (Kitas) in Spiel, wo die FABE’s aktiv sind. Ein mögliches Szenario wäre folgendes: Der Vater arbeitet 80%, die Mutter arbeitet 60%, sprich der Vater könnte am Montag, die Mutter am Donnerstag und Freitag frei haben. Ergänzend dazu könnte dann das Kind am Dienstag und Mittwoch eine Kita besuchen. Die Kosten für die Kinderbetreuung hängen vom steuerbaren Einkommen ab, respektive wird daran gemessen, wie viel die Gemeinde und wieviel die Eltern zu bezahlen haben.

Eine kleine Linksammlung mit weiterführenden Informationen erhaltet ihr hier:

Soviel also zu den Rahmenbedingungen. Lest im kommenden Blog darüber, was denn eine FABE im Kinderbereich alles können muss, um die Kinder altersgemäss zu betreuen, fördern und fordern.
Lg
S*

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