Liebe Leserinnen und Leser
Wir besuchen im Rahmen einer
Exkursion die Ausbildung zur Fachperson Gesundheit. Mit ist es ein Anliegen, an
dieser Stelle auf die Ausbildung zu einem fast ähnlich klingenden Beruf FABE,
sprich Fachperson Betreuung aufmerksam zu machen.
Fachperson Betreuung ist ein
vielfältiger Beruf in sozialpädagogischen Einrichtung. Die Berufsbezeichnung
ist relativ neu (rund ein Jahrzehnt) und differenziert sich immer stärker.
Inzwischen kann ein Berufslernender, aber, man glaubt es kaum, auch eine
Berufslernende entscheiden, in welche Richtung er oder eben auch sie sich
spezialisieren will. Zur Auswahl stehen die Richtungen Kinderbetreuung, wo es
um die Betreuung von Kindern im Alter von rund vier Monaten bis zum Eintritt in
den Kindergarten geht. Eine andere Richtung ist die Fachrichtung Hort. Dabei
Betreut die Fachperson Betreuung Kinder im Alter der obligatorischen Schulzeit
während den Randzeiten des Hortbesuches (vor und nach der Schule, über den
Mittag). War bis vor kurzem die Richtung Hort noch im Kleinkinderbereich
integriert, führe einige Berufsfachschulen nun eben bereits spezifische
Hortklassen. Neben den Bereichen Kleinkinderbetreuung und Hortklassen existiert
auch die Möglichkeit, dass sich Berufslernende für den Betagten- oder
Behindertenbereich entscheiden und dann in einem Pflege-, Altersheim oder einer
Institution lernen und arbeiten, die für Menschen mit Behinderungen zuständig
ist. Insgesamt also ein vielfältiger Beruf, wobei die Berufslernenden und
angehenden FABE’s verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen, und zwar
verantwortungsvoll gegenüber dem Team, sich selber, den zu betreuenden
Personen, aber auch der Gesellschaft gegenüber.
Wieso denn der Gesellschaft
gegenüber? Ein Beispiel: Immer mehr in der Schweiz wohnende Menschen benötigen
ein zweites Einkommen, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können respektive
den Lebensstandard halten zu können. Auch bleibt dabei die Familienplanung
hinter der Karriereplanung zurück. Wenn nun aber jemand entschliess beides zu
wollen, dann kommen die Kindertagesstätten (Kitas) in Spiel, wo die FABE’s
aktiv sind. Ein mögliches Szenario wäre folgendes: Der Vater arbeitet 80%, die
Mutter arbeitet 60%, sprich der Vater könnte am Montag, die Mutter am
Donnerstag und Freitag frei haben. Ergänzend dazu könnte dann das Kind am
Dienstag und Mittwoch eine Kita besuchen. Die Kosten für die Kinderbetreuung
hängen vom steuerbaren Einkommen ab, respektive wird daran gemessen, wie viel die
Gemeinde und wieviel die Eltern zu bezahlen haben.
Eine kleine Linksammlung mit
weiterführenden Informationen erhaltet ihr hier:
Soviel also zu den
Rahmenbedingungen. Lest im kommenden Blog darüber, was denn eine FABE im
Kinderbereich alles können muss, um die Kinder altersgemäss zu betreuen,
fördern und fordern.
Lg
S*
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