Freitag, 15. November 2013

Konkretisierung und "Die Macht ist in Dir!"


Ein Hallo an alle getreuen, lieben und geschätzten Leserinnen und Leser

Ein weiterer Blog mit Interessantem und Aufschlussreichem aus der vierten BP Sitzung sowie der Pflichtlektüre wartet auf euch.

Bei der vierten Sitzung gibt es zuerst ein Einstimmungsspiel, aufgeteilt in zwei Gruppen. Wir stehen im Kreis, klatschen, rufen, schnippen mit den Fingern und sind generell sehr aktiv. Es folgt die Planung der übernächsten Einstiegseinheit. Daraufhin gibt uns Max den Hinweis, dass die Sitzung fünf am CYP, dem Centrum für Young Professionals, von 08.15 bis 11.30 stattfinden. Wir werden also etwa zu vierzigst das CYP in Beschlag nehmen. Anschliessend stellt Max weitere Inhalte aus dem Leistungsnachweis vor. Nach der Mittagspause besprechen wir die auf heute zu lesende Literatur. Im Anschluss verbildlicht Max in einem Spiel, mit welchen Herausforderungen an einer Berufsfachschule gerechnet werden muss. Daraufhin wird thematisiert, wie die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen anhand von Kompetenzrastern erhoben, dargestellt und evaluiert werden können. Wichtig ist eine Methodenvielfalt, um unterschiedliche Lernziele mit unterschiedlichen Methoden erreichen zu können.

Zur Literatur: Es gibt einiges zu lesen: lösungsorientierte Beratung von Heike Berkling, Berufsbildung in der Schweiz von Emil Wettstein und Philipp Gonon und Unterrichten an Berufsfachschulen – Berufsmaturität von Claudio Caduff, Walter Mahler und Daniela Plüss. Vorbereitend zum qualitativen Interview waren einige Kapitel aus den beiden Büchern von Wettstein und Caduff zu lesen. Die restlichen Kapitel dieser beiden Bücher sind im Laufe der kommenden beiden Semester zu lesen. Vom Buch von Berkling waren die ersten 33 Seiten zu lesen. Hinzu kommt der Artikel Wie Lernaufträge den Unterricht beleben von Rainer Hofer.

Das Buch lösungsorientiere Beratung habe ich hinter mir. Der Ansatz gefällt mir, der Fokus wird nicht auf das Problem gelegt, sondern auf dessen Lösung. Die Vergangenheit wird höchstens zur Erkundung des aktuellen Problems herbeigezogen und ist ansonsten von untergeordnetem Interesse, da Vergangenes nun einmal vergangen ist und nicht mehr verändert werden kann. Der Berater selber hält sich jeweils zurück und gibt ausser in Form von Relativierungen keine Ratschläge. Durch eine Wunderfrage, der Frage nach einem problemfreien Zustand in den vergangenen Wochen und das Fragen nach dem gewünschten und realistischen Zustand in Zukunft wird der Klient dazu gebracht, selbständig auf die Lösung  zu kommen. Denn der Klient ist der Experte wenn es um sein Problem geht, nur er weiss genau, was das Problem ist. Berkling geht davon aus, dass der Klient die Lösung des Problems auch bereits in sich trägt und dies nur noch (sozusagen) aktiviert werden muss. Insgesamt dünkt mich dies ein interessanter Ansatz, wo der Klient selber aktiv werden muss und somit auch der Berater entlastet werden muss. Für mich Persönlich nehme ich mit, bei Problemen weniger Tipps zu geben, sondern einfach nachzufragen, was denn dagegen unternommen werden könne. Weiteres zu diesem Buch schreibt Adi in seinem Lernblog. Er äussert sich zu diesem Buch wesentlich kritischer als ich selber. Die geneigte Leserin, aber auch der geneigte Leser, möge dazu seinen Blog besuchen: http://adisbpblog.blogspot.ch/2013/11/willkommen-auf-meinem-bp-lernblog.html

Informationen zu den weiteren Büchern folgen in einem weiteren Blog, eventuell sogar in einem separaten Blog.

Fazit: Es wird langsam konkreter. Und: Möge die Macht mit dir sein! Schon George Lukas wusste, dass jeder die Macht in sich trägt. Übertragen auf den lösungsorientierten Ansatz eigentlich eine interessante (wenn eventuell auch eklektizistisch) Parallele.
Es grüsst euch freundlich
S*

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen