Ein Hallo an alle getreuen, lieben und geschätzten
Leserinnen und Leser
Ein weiterer Blog mit Interessantem und Aufschlussreichem
aus der vierten BP Sitzung sowie der Pflichtlektüre wartet auf euch.
Bei der vierten
Sitzung gibt es zuerst ein Einstimmungsspiel, aufgeteilt in zwei Gruppen.
Wir stehen im Kreis, klatschen, rufen, schnippen mit den Fingern und sind
generell sehr aktiv. Es folgt die Planung der übernächsten Einstiegseinheit.
Daraufhin gibt uns Max den Hinweis, dass die Sitzung fünf am CYP, dem Centrum
für Young Professionals, von 08.15 bis 11.30 stattfinden. Wir werden also etwa
zu vierzigst das CYP in Beschlag nehmen. Anschliessend stellt Max weitere
Inhalte aus dem Leistungsnachweis vor. Nach der Mittagspause besprechen wir die
auf heute zu lesende Literatur. Im Anschluss verbildlicht Max in einem Spiel,
mit welchen Herausforderungen an einer Berufsfachschule gerechnet werden muss. Daraufhin
wird thematisiert, wie die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen anhand von
Kompetenzrastern erhoben, dargestellt und evaluiert werden können. Wichtig ist eine
Methodenvielfalt, um unterschiedliche Lernziele mit unterschiedlichen Methoden
erreichen zu können.
Zur Literatur: Es
gibt einiges zu lesen: lösungsorientierte Beratung von Heike Berkling,
Berufsbildung in der Schweiz von Emil Wettstein und Philipp Gonon und
Unterrichten an Berufsfachschulen – Berufsmaturität von Claudio Caduff, Walter
Mahler und Daniela Plüss. Vorbereitend zum qualitativen Interview waren einige
Kapitel aus den beiden Büchern von Wettstein und Caduff zu lesen. Die
restlichen Kapitel dieser beiden Bücher sind im Laufe der kommenden beiden
Semester zu lesen. Vom Buch von Berkling waren die ersten 33 Seiten zu lesen.
Hinzu kommt der Artikel Wie Lernaufträge den Unterricht beleben von Rainer
Hofer.
Das Buch lösungsorientiere
Beratung habe ich hinter mir. Der Ansatz gefällt mir, der Fokus wird nicht
auf das Problem gelegt, sondern auf dessen Lösung. Die Vergangenheit wird
höchstens zur Erkundung des aktuellen Problems herbeigezogen und ist ansonsten
von untergeordnetem Interesse, da Vergangenes nun einmal vergangen ist und
nicht mehr verändert werden kann. Der Berater selber hält sich jeweils zurück
und gibt ausser in Form von Relativierungen keine Ratschläge. Durch eine
Wunderfrage, der Frage nach einem problemfreien Zustand in den vergangenen
Wochen und das Fragen nach dem gewünschten und realistischen Zustand in Zukunft
wird der Klient dazu gebracht, selbständig auf die Lösung zu kommen. Denn der Klient ist der Experte
wenn es um sein Problem geht, nur er weiss genau, was das Problem ist. Berkling
geht davon aus, dass der Klient die Lösung des Problems auch bereits in sich
trägt und dies nur noch (sozusagen) aktiviert werden muss. Insgesamt dünkt mich
dies ein interessanter Ansatz, wo der Klient selber aktiv werden muss und somit
auch der Berater entlastet werden muss. Für
mich Persönlich nehme ich mit, bei Problemen weniger Tipps zu geben,
sondern einfach nachzufragen, was denn dagegen unternommen werden könne. Weiteres zu diesem Buch schreibt Adi in seinem Lernblog. Er äussert sich zu diesem Buch wesentlich kritischer als ich selber. Die geneigte Leserin, aber auch der geneigte Leser, möge dazu seinen Blog besuchen: http://adisbpblog.blogspot.ch/2013/11/willkommen-auf-meinem-bp-lernblog.html
Informationen zu den weiteren Büchern folgen in einem
weiteren Blog, eventuell sogar in einem separaten Blog.
Fazit: Es wird
langsam konkreter. Und: Möge die Macht mit dir sein! Schon George Lukas wusste,
dass jeder die Macht in sich trägt. Übertragen auf den lösungsorientierten
Ansatz eigentlich eine interessante (wenn eventuell auch eklektizistisch)
Parallele.
Es grüsst euch freundlich
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