Montag, 25. November 2013

Nachtrag zur Vorstellung des Lehrbetriebs: BMS





Getreue Leserinnen und Leser

Ich muss heute einfach noch einige Sachen loswerden, die in meiner Präsentation zum Lehrbetrieb (Kindertagesstätte Güxi) keinen Platz mehr gefunden haben. Den Lehrbetrieb habe ich nach ausgiebiger Vorbereitung besucht, die Pecha Kucha Präsentation erstellt (http://youtu.be/1EwB-Xyh5XA) und die Frustration ist gross. Was soll ich schon in 400 Sekunden gross erzählen? Deshalb möchte ich an dieser Stelle einige Informationen zur BMS besonders hervorheben.

Der Lehrbetrieb würde die Lernenden grundsätzlich bei der Absolvierung der BMS, sei die nun während oder nach der Berufslehre (BM1, BM2) unterstützten. Nur ist es so, dass weder die Lernenden noch der Lehrbetrieb den Sinn der BMS erkennen. Einerseits stimmte mich dies traurig, da ich der Meinung bin, eine breite Allgemeinbildung könne nie schaden. Diese Ansicht teilte auch meine Gesprächspartnerin während der Besichtigung des Lehrbetriebs. Allerdings bringe dies im berufspraktischen Alltag überhaupt keinen Mehrwert. Der Anteil der angehenden Fachpersonen Betreuung habe kein Interesse daran, nach der Ausbildung eine Weiterbildung zu absolvieren. Und die Höhere Fachschule könne auch ohne BMS absolviert werden. Doch auch der Nutzen der Höheren Fachschule sei sehr gering, so meine Gesprächspartnerin. Um Gruppenleiterin zu werden ist die Höhere Fachschule nicht notwendig. Um Krippenleiterin zu werden ist eine Höhere Fachschule nicht ausreichen. Bliebe also nur der Weg über private Weiterbildungsinstitutionen (zum Beispiel hier: http://www.eb-zuerich.ch/kursprogramm/angebot-nach-thema/management-kommunikation/fuehrung-management/bildungsgang-management-in-nonprofit-organisationen.html). Alternativ böte sich der Weg über die BMS und die Fachhochschule an. Diesen Weg hat bisher aber noch nie jemand am von mir besuchten Betrieb gewählt.

Es bleibt somit abzuwarten, wie genau die Stadt Zürich in Zukunft die Empfehlungen des Dachverbands (www.kitas.ch) umsetzen wird. Kitas hat das Ziel, dass ab 2025 alle Kitaleiterinnen und Kitaleiter einen tertiären Abschluss haben und diejenigen, die schon länger in dieser Funktion agieren, einen Nachqualifikation absolvieren können. Die Informationen ändern jedoch dauernd, wie genau dies in Zukunft aussehen wird ist unbekannt. Der Rückhalt, den der Dachverband hat, ist gemäss Angaben diverses Berufsfachschullehrpersonen, Kitaleiterinnen weiteren Personen aus diesem Bereich äusserst gering. Entscheidend ist eben, wie bereits erwähnt, was die Stadt Zürich vorgibt. So kann von Gemeinde zu Gemeinde etwas anderes Vorausgesetzt sein.

In diesem Sinne warte ich gespannt, wie sich dieser Bereich weiter entwickeln wird.
Lg
S*

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