Getreue Leserinnen und Leser
Ich muss heute einfach noch
einige Sachen loswerden, die in meiner Präsentation zum Lehrbetrieb (Kindertagesstätte
Güxi) keinen Platz mehr gefunden haben. Den Lehrbetrieb habe ich nach
ausgiebiger Vorbereitung besucht, die Pecha Kucha Präsentation erstellt (http://youtu.be/1EwB-Xyh5XA)
und die Frustration ist gross. Was soll ich schon in 400 Sekunden gross
erzählen? Deshalb möchte ich an dieser Stelle einige Informationen zur BMS besonders
hervorheben.
Der Lehrbetrieb würde die
Lernenden grundsätzlich bei der Absolvierung der BMS, sei die nun während oder
nach der Berufslehre (BM1, BM2) unterstützten. Nur ist es so, dass weder die
Lernenden noch der Lehrbetrieb den Sinn der BMS erkennen. Einerseits stimmte
mich dies traurig, da ich der Meinung bin, eine breite Allgemeinbildung könne
nie schaden. Diese Ansicht teilte auch meine Gesprächspartnerin während der
Besichtigung des Lehrbetriebs. Allerdings bringe dies im berufspraktischen
Alltag überhaupt keinen Mehrwert. Der Anteil der angehenden Fachpersonen
Betreuung habe kein Interesse daran, nach der Ausbildung eine Weiterbildung zu
absolvieren. Und die Höhere Fachschule könne auch ohne BMS absolviert werden.
Doch auch der Nutzen der Höheren Fachschule sei sehr gering, so meine
Gesprächspartnerin. Um Gruppenleiterin zu werden ist die Höhere Fachschule
nicht notwendig. Um Krippenleiterin zu werden ist eine Höhere Fachschule nicht ausreichen.
Bliebe also nur der Weg über private Weiterbildungsinstitutionen (zum Beispiel
hier: http://www.eb-zuerich.ch/kursprogramm/angebot-nach-thema/management-kommunikation/fuehrung-management/bildungsgang-management-in-nonprofit-organisationen.html).
Alternativ böte sich der Weg über die BMS und die Fachhochschule an. Diesen Weg
hat bisher aber noch nie jemand am von mir besuchten Betrieb gewählt.
Es bleibt somit abzuwarten, wie
genau die Stadt Zürich in Zukunft die Empfehlungen des Dachverbands (www.kitas.ch) umsetzen wird. Kitas hat das Ziel,
dass ab 2025 alle Kitaleiterinnen und Kitaleiter einen tertiären Abschluss
haben und diejenigen, die schon länger in dieser Funktion agieren, einen Nachqualifikation
absolvieren können. Die Informationen ändern jedoch dauernd, wie genau dies in
Zukunft aussehen wird ist unbekannt. Der Rückhalt, den der Dachverband hat, ist
gemäss Angaben diverses Berufsfachschullehrpersonen, Kitaleiterinnen weiteren
Personen aus diesem Bereich äusserst gering. Entscheidend ist eben, wie bereits
erwähnt, was die Stadt Zürich vorgibt. So kann von Gemeinde zu Gemeinde etwas
anderes Vorausgesetzt sein.
In diesem Sinne warte ich
gespannt, wie sich dieser Bereich weiter entwickeln wird.
Lg
S*
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